Freund bleibt, Salzburg ist im Wechsel: viel Bewegung in der österreichischen Bundesliga

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Seit Juli läuft die aktuelle Saison 2022/23 der österreichischen 1. Bundesliga, und die Action der 9 ersten Spieltage hat gezeigt, was für eine Dynamik aktuell für Schwung sorgt. Viel davon kommt von den zahlreichen spannenden Transfers: Christoph Freund bleibt bei Salzburg, Altach wird von Klose trainiert und es gibt wichtige Ab- und Zugänge.

 

Teure Transfers mischen die Top-Teams auf

Die aktuelle Saison war schon dann spannend, als sie noch gar nicht angefangen hatte, denn sehr selten gab es so viele und so teure Transfers. Die zwölf Mannschaften der 1. Bundesliga Österreich wurden ganz schön aufgemischt – vor allem der Spitzenverein Red Bull Salzburg verlor viele Top-Spieler.

Insgesamt wurde durch Verkäufe von Spielern mehr als 122 Millionen Euro Erlös erzielt. Selbstverständlich wurde auf einiges in die Verpflichtung neuer Spieler investiert. Ob zum Besseren oder zum Schlechteren, das bleibt noch abzuwarten!

Hier sind einige der wichtigsten Transfers der Saison:

  • Der Linzer Verein hat sich für 1. Million Euro den 18-jährigen Griechen Efthymios Kourlouris dazu geholt, ein vielversprechendes Jungtalent, welches dem von Misserfolg gebeutelten Verein wieder an die Spitze helfen soll.
  • Tabellenerster Red Bull Salzburg investierte 6 Millionen in Fernando Shakhtar.
  • Mohamed Camara wurde jedoch für 15 Millionen nach Monaco abgegeben.
  • Salzburg-Star Karim Adeyemi wechselte für stolze 30 Millionen zum deutschen BVB.
  • Rasmus Kristensen und Brenden Aaronson verließen Salzburg ebenfalls und gingen für 13 Millionen und 32,8 Millionen Euro nach Leeds.
  • SK Rapid Wien schickte Yusuf Demir nach Galatasaray und kassierte dafür 6 Millionen Euro.
  • Sturm Graz verkaufte Rasmus Winther Hojlund für 17 Millionen zum italienischen Atalanta.
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Freund bleibt in Salzburg

Nicht nur bei den Spielern gab es viel Action rund um die Transfers, sondern auch hinter den Kulissen der Vereine wurde gehandelt: der Sportdirektor des FC Red Bull Salzburg, Christoph Freund, wurde stark von den Londonern des FC Chelsea umworben.

Die beiden Vereine sind Gruppengegner in der Champions League, was die Frage aufwirft: hat Chelsea etwa derartig Angst vor den Salzburgern bekommen? Immerhin wurden die roten Bullen seit 2015/16 sechs Mal Pokalsieger und wurden sieben Mal österreichischer Meister. Und genau seit 2015/16 ist eben auch Freund der Sportdirektor in Salzburg.

Und das bleibt er auch, wurde nun bekannt. Trotz anscheinend eingehenden und harten Verhandlungen hat sich Christoph Freund dazu entschieden, in Salzburg zu bleiben. Wir freuen uns, denn das lässt darauf hoffen, dass er den österreichischen Top-Verein auch weiter zu Erfolgen führen wird.

„Die zwölf Mannschaften der 1. Bundesliga Österreich wurden ganz schön aufgemischt – vor allem der Spitzenverein Red Bull Salzburg verlor viele Top-Spieler.“

 

Weltmeister Klose soll sich um Altach kümmern

Der SCR Altach, aktuell das Schlusslicht der Tabelle, hat sich ein bisschen Prominenz ins Traineramt geholt: der deutsche Weltmeisterspieler Miroslav Klose ist nun Chefcoach in Vorarlberg und soll den Verein wohl nicht nur vor dem Abstieg bewahren, sondern idealerweise auch generell aufpeppen.

Die bisherigen Spiele der Saison habe jedoch gezeigt, dass Altach ihm diese Arbeit nicht gerade leicht machen wird: von einem großen Umschwung in die positive Richtung kann noch nicht die Rede sein. Die SCR-Fans geben die Hoffnung wohl aber noch nicht auf, dass Klose aus ihrem Verein noch etwas Ansehnlicheres machen wird.